Ich glaub dieses Jahr geh ich als Cowboy...

Die Indianerin

Fast jeder hat als Kind schon einmal Cowboy und Indianer gespielt. Vielleicht verkleiden sich deshalb so viele Frauen zu Karneval und Fasching als Indianerin. Auch alle, die gerne Karl May gelesen haben, werden ihr Indianerin-Kostüm nach dem Vorbild von Winnetous Schwester aussuchen.

Farbenfroh

Indianerinnen-Kostüme sind meist sehr farbenfroh. Das typische Kleid ist mit bunten Federn, Holzperlen und Stickereien verziert und wer sein Kleid selbst näht, der kann seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Da die Kleider der Indianerinnen meist einfach geschnitten sind, kann man auch als ungeübte Näherin dabei nicht viel falsch machen.

Eventuell sollte man sich Hilfe beim Zuschneiden holen, aber das Nähen und Verzieren kann man mit etwas Geschick gut selbst machen. Passend dazu kann man sich auch in Eigenregie die typische Fußbekleidung einer Indianerin, die Mokassins, selbst nähen. Wem das alles zu viel Mühe macht, der kann das entsprechende Kostüm natürlich auch fertig kaufen.

Schwarze Haare

Indianerinnen haben schwarze, lange und sehr glatte Haare. Hier ist eine Perücke sehr praktisch, die dann nur noch mit dem passenden Federschmuck aufgepeppt werden muss. Ob Kunsthaar oder echtes Haar ist eine Frage des Geldbeutels. Wer allerdings echtes Haar kauft, der wird wesentlich länger Freude an der Perücke haben, denn mit warmem Wasser und Kindershampoo kann sie wieder zum Glänzen gebraucht werden.

Perlen und Federn

Holzperlen gehören zu einem typischen Indianerinnen-Kostüm. Man kann sie im Bastelgeschäft preiswert kaufen und damit auch ein gekauftes Kostüm und auch die Mokassins verschönern. Auch Federn gibt es in gut sortierten Bastelgeschäften. Diese können sowohl ans Kleid genäht als auch als Kopfschmuck getragen werden.

Um die Federn auf dem Kopf zu fixieren, sollten sie an ein Stirnband (möglichst aus echtem Leder) geklebt werden. Wer möchte, kann auch noch mit Theaterschminke die passende Kriegsbemalung auflegen. Als Accessoire eignet sich besonders die Streitaxt, der so genannte Tomahawk.